Simon Gavina – Der Mäzen des italienischen Designs
Geschichte und Gründung
Simon Gavina wird 1915 in Bologna geboren und gründet 1949 sein gleichnamiges Möbelunternehmen. Als untypische Figur in der italienischen Industrielandschaft ist Gavina vor allem ein Intellektueller und Mäzen: Sein Unternehmen ist nicht nur eine Fabrik, sondern ein Treffpunkt von Kunst, Architektur und Design.
Die Beziehung zu den großen Designern
Gavina geht Kooperationen mit einigen der wichtigsten Namen des internationalen Designs ein: Marcel Breuer, Carlo Scarpa, Tobia Scarpa, Kazuhide Takahama und Afra Scarpa. Seine Fähigkeit, Talente zu erkennen und sie in qualitativ hochwertige Industrieprodukte umzusetzen, macht ihn zu einer einzigartigen Referenz in der Branche.
Kazuhide Takahama und die Simon-Kollektion
Zu den fruchtbarsten Kooperationen gehört die mit dem japanischen Designer Kazuhide Takahama, der für Simon Gavina einige der raffiniertesten Sitzmöbel der 60er und 70er Jahre entwirft, darunter den berühmten Stuhl Tulu. Diese Stücke verkörpern perfekt Gaminas Philosophie: essentielle Formen, edle Materialien, makellose Bauqualität.
Die Übernahme durch Knoll
1968 verkauft Simon Gavina sein Unternehmen an Knoll International, einen der wichtigsten amerikanischen Designhersteller. Trotz der Veräußerung bleibt Gavina in der Welt des Designs aktiv und gründet später Ultramobile, ein weiteres unternehmerisches Abenteuer, das der Experimentierfreude gewidmet ist.
Das Erbe
Die von Simon Gavina in den 60er und 70er Jahren hergestellten Stücke sind heute begehrte Sammlerobjekte, geschätzt für ihre Verarbeitungsqualität und ihren historischen Wert in der italienischen und internationalen Designlandschaft.
In unserem Geschäft finden Sie authentische Simon Gavina Stücke, kostbare Zeugnisse dieser einzigartigen Design-Ära.